Am Sonntag Nachmittag hatten wir die Ehre, nach über neun Monaten, den zweiten Teil der Twilight Saga auf der großen Leinwand zu bewundern.
Nach einem 5-stündigen Double Feature Marathon und einem einmal-drüber-schlafen sind wir endlich bereit euch mit unserer Sicht der Dinge zu beglücken.
Achtung an alle die den Film noch nicht gesehen haben:
SPOILER GEFAHR!
Zuerst waren wir etwas skeptisch was die Buch-Film Umsetzung anbelangt. Zwar ist der zweite Teil weitaus Buch getreuer, trotzdem finden wir fehlen einige essentielle Schlüsselszenen. Teilweise wurde der Zuschauer von Szene zu Szene gedrängt und man hatte das Gefühl, der Regisseur wollte so viel Inhalt wie möglich in den Film packen.
Was wir gut fanden:
Gleich die allererste Szene hatte es uns angetan: Bella im Wald mit ihrer Großmutter und Edward im Arm. Wundervoll umgesetzt und genau so wie wir Twihards das im Kopf hatten. Die traumatische Break-Up Szene im Wald. ließ uns bittere Tränen weinen, gefolgt von der mitreißendsten Szene im ganzen Film: Bella sitzt vor ihrem Fenster, die Monate fliegen nur so vorbei und im Hintergrund hört man Lykke Li's grandioses "Possibility". Gänsehaut-Alarm. Spätestens da musste das erste Taschentuch gezückt werden.
Ein großes Lob geht auch ans Wolfpack. Die Herren ohne Shirt bewiesen, dass man auch ohne viel Text das Publikum in Ekstase versetzen kann.
Die On-Screen Chemistry zwischen Bella und Jacob war, und das obwohl wir eindeutig Team Edward sind, definitiv glaubhafter als die zwischen Edward und Bella.
Taylor Lautner hat einen fantastischen Job gemacht und das nicht nur weil er zu 90 Prozent des Filmes oben ohne rumläuft.
Die wichtigtsten Szenen aus dem Buch setzte Regisseur Chris Weitz auch tadellos um: Volterra und die Volturi. Hier muss man anmerken, dass die skrupellosen Italienischen Blutsauger erst durch Michael Sheen und seine Gang zum Leben erweckt wurden.
Nun zu den negativen Punkten:
Unglaubwürdig war es, als Jacob im Kino den armen Mike Newton fast verprügelt hat und einfach davon gerauscht ist.
Leider konnte uns Kristen Stewart auch diesmal nicht überzeugen. Wir konnten ihr einfach nicht wirklich glauben, dass sie gerade von der Liebe ihres Lebens verlassen wurde. Zumindest reagierte sie fast schon ruhig und gelassen als ihr Edward verkündete, sie wäre nicht gut für ihn. Die Cullens bekamen auch diesmal nicht genug Screentime. Die arme Esme durfte gerade mal zwei Sätze sagen!
Außerdem wurde ordentlich an den Kostümen und Perücken gespart. Rosalies blonde Mähne sah aus wie eine billig Perücke aus dem 10-Schilling Shop! Edward war angezogen als wär er in den 70igern gefangen und seine roten Lippen waren auch viel zu unnatürlich geschminkt!
Wir könnten zwar noch Stunden über den Film diskutieren, aber wir raten euch eins: ab ins nächste Kino, Tickets kaufen, Film anschaun und selbst davon überzeugen!
PS:Das Ende wird nicht verraten! ;-)
Wir vergeben 8 von 10 Traumfängern
Fotos: fanpop.com
Bis(s) zum nächsten Mal
Bep
zelebbb - 24. Nov, 17:10